Jahr der Energie
Freitag, 20. Januar 2012

Schon zu Beginn des Jahres hatte SPD-Fraktionschef Ralf Holzschuher 2012 zum "Jahr der Energie" erklärt. In seinem offenen Brief an die Mitglieder der Fraktion heißt es: "Energie ist eine der großen strategischen, aber eben auch eine der großen kommunikativen Herausforderungen. Energie wird in Zukunft nicht mehr nur in einer Handvoll großer Kraftwerke produziert, sondern in jeder Ecke unseres Landes. Und dort muss Energie gespeichert oder in andere Teile Deutschlands transportiert werden."

Für Ralf Holschuher ist klar, dass die Energiewende nur gelingen kann, wenn neben dem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien Speichertechnologien entwickelt werden, eine bezahlbare Stromversorgung gewährleistet ist und neue Stromleitungen gebaut werden. "Dafür brauchen wir das Verständnis und die Zustimmung der Menschen vor Ort", so Ralf Holzschuher.

Die SPD-Fraktion werde in den kommenden Monaten viel Energie aufwenden, um dafür zu werben. In der vorigen Woche beschloss die SPD-Fraktion ein eigenes Strategiepapier zur Energiepolitik. Auch darin nimmt die Akzeptanz erneuerbarer Energien einen besonderen Stellenwert ein. Schon heute ist Brandenburg beim Ausbau regenerativer Energien spitze. Um diese Dynamik beizubehalten, soll Brandenburg bis 2030 in der Stromerzeugung rechnerisch den eigenen und den Gesamtbedarf von Berlin vollständig aus erneuerbaren Energiequellen decken können.

Gleichzeitig spricht sich die SPD-Fraktion weiter für die Nutzung der heimischen Braunkohle als Brückentechnologie aus. "Ein schneller Ausstieg aus der Braunkohleverstromung ist angesichts der Unwägbarkeiten der erneuerbaren Energien zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verantwortbar", so Ralf Holzschuher.

 
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